Wikinger - Genies aus der Kälte ?

Der einzelne Nordmann ging nicht, wie man glauben könnte, ständig auf  Viking sondern war in der Regel Bauer, Handwerker oder aber Händler. Nur die Zeiten der Not, und diese kamen im Norden Europas bedingt durch eine Klimaänderung immer häufiger vor und zog somit längere Winter nach, trieben einen Nordmann auf die Viking. Die Herleitung dieser Bezeichnung welche fälschlicherweise einem ganzen Volk zugeschrieben wurde kommt wahrscheinlich von dem Wort Vik, der Bezeichnung für Bucht, was bedeuten könnte, daß damit die geschützten Gewässer gemeint sind, von denen die Kämpfer zu ihren Beutezügen starteten, dies bleibt aber bis heute nicht endgültig geklärt.

Der Ausruf "Die Wikinger kommen" hallte jedenfalls viele Jahrhunderte durch die Städte Europas. Seinen Anfang hat die Geschichte der räuberischen Nordmänner, der so genannten Wikinger, um das Jahr 793. Vermutlich aus der Not heraus durch Nahrungsmangel und innere politische Streitigkeiten waren im Skandinavien dieser Zeit  einige wagemutige Krieger mit ihren schnellen Schiffen unterwegs um ungeschützte Kloster und Siedlungen zu überfallen. Der erste überlieferte Überfall fand in genau diesem Jahr auf das Kloster von Lindisfarne, einer Insel vor der Küste Nordenglands statt. Die von den Christen als heidnische Barbaren verteufelten Krieger besaßen eine ihnen eigene Art der Kriegsführung. Ihre leisen und schnellen Drachenschiffe konnten bis an das Ufer heranfahren, seine Besatzung stürmte mit unglaublichem Kriegsgeheul und wild schwingenden Waffen auf ihre Opfer los, so daß diese vor Schreck kaum Gegenwehr zu leisten vermochten.

Jedoch ist diese Betrachtungsweise der nordischen Völker dieser Zeit sehr einseitig, da ihre Kultur viel mehr zu bieten hat als rein diese kriegerísche Seite, wie man in den folgenden verlinkten Dokumentationen sehen kann.

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